pollar.news
Nur-Text-Ausgabe
← Zurück zu den Top-Meldungen

Von KI erstellter Text · Wie dieser Text entsteht

Konflikte · ab · akt. · 8 Quellen

Neun Tote bei Angriff bewaffneter Männer auf eine griechisch-orthodoxe Kirche während einer Trauerfeier in Karak in Jordanien

Bewaffnete Männer eröffneten am Freitag, 23. Oktober, in der Provinz Karak das Feuer auf Trauernde in einer griechisch-orthodoxen Kirche. Am Samstag, 24. Oktober erklärte der Gesundheitsminister, ein zweiter Verletzter sei gestorben, womit sich die Zahl der Toten auf neun erhöht; 25 bis 27 Menschen befanden sich weiterhin im Krankenhaus.

Der Angriff in Karak

Bewaffnete Männer eröffneten am Freitag, 23. Oktober, während einer Trauerfeier in der griechisch-orthodoxen Georgskirche im Dorf Hammoud im Gouvernement Karak im Süden Jordaniens das Feuer. Die Generaldirektion für öffentliche Sicherheit erklärte, die Angreifer seien auf das Kirchengelände gelangt und hätten dann auf einen Trauerzug geschossen; sie seien weiterhin auf der Flucht. Von adevarul.ro zitierte Berichte von Überlebenden beschreiben drei Angreifer, von denen zwei mit einem Fahrzeug kamen und ein dritter sich ihnen mit einem halbautomatischen Gewehr anschloss. Niezalezna.pl nennt Pistolen und ein Maschinengewehr, die Waffen sind in der Berichterstattung also nicht geklärt. Die Behörden meldeten am Freitag zunächst sieben Tote und 34 Verletzte, während einige Medien die Zahl der Verwundeten mit etwa 40 angaben.

Schlüsselmomente des Kirchenangriffs in Karak, Oktober 2026
23. Okt. Bewaffnete Männer greifen während einer Trauerfeier eine griechisch-orthodoxe Kirche im Gouvernement Karak an; die Behörden melden sieben Tote und 34 Verletzte
24. Okt. Der Gesundheitsminister meldet einen neunten Toten, nachdem ein zweiter Verletzter gestorben ist; laut Gesundheitsministerium befinden sich weiterhin 25 Menschen im Krankenhaus

Opferzahlen und Krankenhausversorgung

Gesundheitsminister Ibrahim al-Bdour erklärte am Samstag, 24. Oktober, die Zahl der Toten sei nach dem Tod eines zweiten Verletzten auf neun gestiegen. Europa Press zitiert ihn mit der Angabe, dass 27 Menschen weiterhin medizinisch versorgt würden. Acht liegen im Militärkrankenhaus Prinz Ali, zwei von ihnen nach einer Operation in kritischem Zustand an Beatmungsgeräten, während acht weitere mit dem Hubschrauber in die King-Hussein-Medical-City geflogen wurden. Fünf befinden sich im Regierungskrankenhaus von Karak, drei in den Al-Baschir-Kliniken und drei im Italienischen Krankenhaus von Karak. DW und HotNews nennen unter Berufung auf das Gesundheitsministerium 25 noch im Krankenhaus befindliche Personen, die Quellen weichen bei der Zahl also voneinander ab.

Verletzte, die am 24. Oktober 2026 noch in den jeweiligen Einrichtungen stationär behandelt werden
Militärkrankenhaus Prinz Ali8
King-Hussein-Medical-City8
Regierungskrankenhaus Karak5
Al-Baschir-Kliniken3
Italienisches Krankenhaus von Karak3

Ermittlungen und Reaktion der Sicherheitskräfte

Festnahmen sind nicht bestätigt. Die Generaldirektion für öffentliche Sicherheit hat die Festnahme der mutmaßlich beteiligten Zelle nicht bestätigt, und Al Mamlaka TV berichtete, die Polizeieinsätze liefen weiter, während die Behörden auf Informationen warten. Sicherheitskräfte haben Dutzende Kontrollpunkte in Karak errichtet, einige am Freitag verhängte Straßensperrungen wurden aufgehoben, die Absperrung um die Kirche bleibt jedoch bestehen. Innenminister Mazen al-Faraya bezeichnete die Angreifer als Mitglieder einer Gruppe von Extremisten und erklärte, die Sicherheitsdienste seien mobilisiert, um sie zu finden. Premierminister Jafar Hassan sagte, staatliche Stellen arbeiteten daran, die Täter vor Gericht zu bringen, und erklärte ab Freitag eine dreitägige Staatstrauer, bei der die Flaggen an Regierungsgebäuden auf halbmast wehen.

Reaktionen in Jordanien und im Ausland

König Abdullah II. besuchte die Verletzten in Karak und nannte den Angriff nach Angaben von Al Mamlaka TV einen schändlichen Terrorakt. Er ordnete eine Überprüfung der Anti-Terror-Verfahren an und sagte, jeder, der den Angriff unterstütze oder rechtfertige, müsse hart bestraft werden. In einem Beitrag auf X schrieb er, der Angriff werde die härteste Antwort erfahren. Palästinensische Kirchen wurden aufgerufen, am Samstagmittag ihre Glocken zu läuten, und der palästinensische Präsidialausschuss für Kirchenangelegenheiten verurteilte den Angriff. Erzbischof Elpidophoros von Amerika nannte ihn einen schändlichen Terrorakt und schrieb an Erzbischof Christophoros von Kyriakoupolis.

Es gibt keine Worte, die die Tragödie beschreiben können, die alle orthodoxen Christen und alle Menschen des Glaubens und guten Willens in aller Welt erlebt haben.

— Elpidophoros

Im selben Schreiben heißt es, wenn ein Glied der Kirche leide, litten alle Glieder gemeinsam. Der griechische Präsident Konstantinos Tasoulas telefonierte am Samstagnachmittag mit König Abdullah II., um über den Angriff zu sprechen, und Griechenland rief dieselben drei Trauertage aus, die Jordanien angekündigt hatte.

Vollständige Version auf pollar.news lesen →

Quellen