pollar.news
Nur-Text-Ausgabe
← Zurück zu den Top-Meldungen

Von KI erstellter Text · Wie dieser Text entsteht

Sicherheit · ab · akt. · 8 Quellen

Unruhen in Barcelona: 128 Festnahmen, 72 Minderjährige und 14 verletzte Polizisten nach nicht genehmigter Protestaktion

Nach einer über soziale Netzwerke ausgerufenen, nicht genehmigten Protestaktion, die am Samstag, dem 24. Oktober, auf der Plaça de Catalunya in Gewalt umschlug, wurden nach Angaben der Mossos d'Esquadra 128 Personen festgenommen. Die Polizei meldete zudem 23 beschädigte Geschäfte und 14 verletzte Beamte.

Protest in der Innenstadt von Barcelona eskaliert

Die Mossos d'Esquadra, die katalanische Regionalpolizei, teilten mit, eine über soziale Netzwerke organisierte, nicht genehmigte Protestaktion habe am Samstag, dem 24. Oktober, mehrere hundert junge Menschen auf die Plaça de Catalunya gebracht. Erste Schätzungen gingen ab etwa 18:00 Uhr von rund 500 Menschen aus, während die von ANSA zitierte Zeitung La Vanguardia die Zahl der in Momente der Spannung verwickelten Personen auf etwa 600 bezifferte. Einige Demonstranten kippten geparkte Autos und Motorräder in der Umgebung um und beschädigten Bushaltestellen. Im Laufe des Nachmittags und der Nacht rückte die Feuerwehr zu 33 Einsätzen aus, um brennende Mülltonnen, Container und andere Stadtmöbel zu löschen.

Plünderungen und Vandalismus breiteten sich in den umliegenden Straßen aus. Die erste Bilanz zählte bis zum Samstagabend etwa 14 geplünderte Geschäfte; diese Zahl erhöhten die Mossos in ihrer Erklärung vom Sonntag später auf 23 beschädigte Geschäfte. Motorräder und Fahrräder blieben auf dem Boden liegen oder wurden auf improvisierten Barrikaden verbrannt. Gegen 21:45 Uhr brannten keine Gegenstände im öffentlichen Raum mehr, doch Schäden an Schaufenstern, Bushaltestellen, Mülltonnen und einer Ampel waren weiterhin sichtbar, und Fahrzeuge der Mossos kreisten noch immer um den Platz.

Schlüsselmomente des Protests in Barcelona, 24. und 25. Oktober 2026
Samstag, 24. Oktober, ab etwa 18:00 UhrNach einer ersten Bilanz haben rund 500 Menschen an der nicht genehmigten Protestaktion auf der Plaça de Catalunya teilgenommen.
Samstag, 24. Oktober, nach 23:00 UhrBürgermeister Jaume Collboni und Núria Parlon verurteilen die Gewalt auf einer Pressekonferenz und erklären, das Rathaus werde sich dem Gerichtsverfahren anschließen.
Samstag, 24. Oktober, gegen 21:45 UhrEs brennen keine Gegenstände im öffentlichen Raum mehr, doch Plünderungen und Schäden sind in der Umgebung weiterhin sichtbar.
Sonntag, 25. OktoberDie Mossos veröffentlichen eine Erklärung mit 128 festgenommenen Personen und 14 verletzten Beamten.

Festnahmen und Polizeiangaben

In einer Erklärung vom Sonntag, dem 25. Oktober, meldeten die Mossos 128 festgenommene Personen, darunter 72 Minderjährige. Von den Festgenommenen waren 122 Männer und 6 Frauen, zwei hatten bereits Vorstrafen wegen Störung der öffentlichen Ordnung. Die Beamten leiteten zudem 68 Verwaltungsverfahren wegen beschlagnahmter Gegenstände ein, darunter Stichwaffen, Sprays, Sturmhauben, Feuerwerkskörper und Steine. In der Erklärung hieß es, 14 Mossos-Beamte seien verletzt worden, vier von ihnen schwer. ANSA berichtete unter Berufung auf dieselbe Behörde von 73 Minderjährigen und 15 verletzten Beamten. Eine frühere Zählung vom Samstagabend hatte die Zahl der Festnahmen auf rund 100 beziffert, ein Viertel davon Minderjährige.

Mossos-Angaben aus der Erklärung vom Sonntag, 25. Oktober
Festnahmen128
Festgenommene Minderjährige72
Verletzte Beamte14
Beschädigte Geschäfte23
Löscheinsätze33

Reaktionen aus dem Rathaus und von der Opposition

Bürgermeister Jaume Collboni, Sozialist, verurteilte die Gewalt und erklärte, das Rathaus werde sich dem Gerichtsverfahren anschließen. Kataloniens Innenministerin Núria Parlon unterstützte diesen Schritt im Namen der Regionalregierung. Collboni und Parlon beschrieben die Ereignisse als in gewisser Weise vergleichbar mit denen in Paris und anderen europäischen Städten. Collboni sagte, die juristischen und finanziellen Folgen würden die beteiligten Erwachsenen und die Eltern der beteiligten Minderjährigen treffen.

Das wird nicht ungestraft bleiben.

— Jaume Collboni

Der Gremi de Restauració de Barcelona machte die Plünderungen für eine fehlerhafte Risikobewertung und eine unzureichende Polizeireaktion verantwortlich und erklärte, in der Nacht habe keine öffentliche Verwaltung Kontakt mit ihm aufgenommen.

Das Risiko wurde folglich unterschätzt; infolge dieser falschen Einschätzung erwies sich die eingesetzte Stärke als unzureichend.

— Gremi de Restauració de Barcelona

Der Verband forderte den Stadtrat auf, das beschädigte Privateigentum zu verteidigen, und erklärte, die Verwaltung solle die Reparaturkosten über die entsprechenden Verfahren übernehmen.

Stellungnahmen der Parteien zu den Ausschreitungen

Xavier Garcia Albiol, PP-Bürgermeister von Badalona und Spitzenkandidat seiner Partei für Barcelona bei den Parlamentswahlen, verurteilte die Ausschreitungen und forderte entschlossenes Handeln im Rahmen des Gesetzes. Míriam Nogueras, Junts-Kandidatin für den Kongress in Barcelona, sagte, die Ereignisse zeigten, dass Katalonien kein Ort sein könne, an dem manche Menschen jeden Morgen ihre Rollläden hochziehen und andere sie nachts einschlagen.

Das ist nicht Frankreich, und wir wollen auch nicht, dass es Frankreich wird.

— Míriam Nogueras

Nogueras sagte an Salvador Illa, den Präsidenten der Generalitat, Junts lehne Extreme und Polarisierung ab, was sie als keine Äquidistanz bezeichnete. Vox machte den spanischen Regierungspräsidenten Pedro Sánchez für die Unruhen verantwortlich und argumentierte, er habe das Chaos und die Gewalt nach Frankreich und Italien gebracht, wo ebenfalls Proteste im Gange seien. Der Beitrag der Partei auf X trug den Slogan „O VOX o caos“, zu Deutsch „Entweder VOX oder Chaos“, zusammen mit einem Video der Zusammenstöße.

Vollständige Version auf pollar.news lesen →

Quellen