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Enric Mas gewinnt die neunte Etappe auf dem Alto de Aitana und festigt seine Führung bei der Vuelta a España

Der Spanier Enric Mas gewann die 187,4 Kilometer lange neunte Etappe der Vuelta a España auf dem Alto de Aitana, indem er Oscar Onley im Sprint besiegte und seinen Gesamtführungsvorsprung auf 1 Minute und 18 Sekunden vor Primož Roglič ausbaute.

Etappensieg auf dem Alto de Aitana

Movistar-Fahrer Enric Mas gewann am Sonntag die 187,4 Kilometer lange neunte Etappe der Vuelta a España und absolvierte die Bergetappe von La Vila Joiosa bis zum Gipfel des Alto de Aitana in 5 Stunden, 10 Minuten und 40 Sekunden. Der spanische Kletterer, der nach dem Ausstieg von Tadej Pogačar am Samstag die Gesamtführung übernommen hatte, besiegte den britischen Fahrer Oscar Onley im Zweiersprint an der Ziellinie. Mas erzielte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 36,2 Kilometern pro Stunde auf einer Strecke mit mehr als 5.000 Höhenmetern. Der Sieg ist sein erster Etappensieg bei der Vuelta seit 2018 und sein erster Profisieg seit dem Giro dell'Emilia 2022. Mas äußerte sich nach der Überquerung der Ziellinie über das Tragen des roten Trikots.

Jetzt verstehe ich Tadej, das Trikot verleiht Flügel.

— Enric Mas

Entscheidende Angriffe am Schlussanstieg

Die Etappe war geprägt von mehreren Ausreißversuchen auf sechs kategorisierten Anstiegen. Eine Gruppe von 24 Fahrern setzte sich am Puerto de Tudos ab, bevor sie sich am Puerto de Benifallim in eine Dreiergruppe mit Pavel Sivakov, Marcel Camprubi und Alessandro Romele aufspaltete. Sivakov blieb vorn, bis ihn das Peloton 4,5 Kilometer vor dem Gipfel einholte. Felix Gall und Richard Carapaz starteten Angriffe aus der Hauptgruppe der Gesamtklassement-Fahrer, bevor Mas 3,2 Kilometer vor dem Ziel einen entscheidenden Antritt setzte. Onley folgte dem Angriff, und nachdem Primož Roglič kurzzeitig aufschloss, beschleunigten Mas und Onley erneut, um das Finale zu bestreiten.

Wichtige Meilensteine des Schlussanstiegs der neunten Etappe
4,5 km vor dem ZielAusreißführer Pavel Sivakov wird von der Gruppe der Gesamtklassement-Fahrer eingeholt.
3,2 km vor dem ZielEnric Mas greift aus der Favoritengruppe an, Oscar Onley folgt.
Letzter KilometerMas und Onley starten einen zweiten Antritt, nachdem Primož Roglič kurzzeitig aufschließt.
ZiellinieMas besiegt Onley im Sprint auf dem Alto de Aitana und sichert sich den Etappensieg.

Gesamtklassement-Lücke vergrößert sich

Mas baute seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung auf 1 Minute und 18 Sekunden vor Roglič aus, der als Dritter ins Ziel kam, 12 Sekunden hinter dem Sieger. Gall überquerte die Linie als Vierter mit 18 Sekunden Rückstand und fiel in der Gesamtwertung auf den dritten Platz zurück, 1 Minute und 39 Sekunden hinter Mas. Onley rückte auf den vierten Gesamtrang vor, 2 Minuten und 20 Sekunden hinter dem Führenden, und behielt das weiße Trikot des besten Jungfahrers. Unter den anderen Gesamtklassement-Anwärtern belegte Mattias Skjelmose den sechsten Platz mit 20 Sekunden Rückstand, Richard Carapaz wurde Neunter mit 54 Sekunden, und Sepp Kuss verlor 1 Minute und 44 Sekunden und fiel auf den siebten Gesamtrang zurück.

Heute habt ihr die Mannschaft bei der Arbeit gesehen. Ich denke, wir waren auf jeder Ebene perfekt, von gestern Nachmittag bis jetzt. Wir sind den ganzen Tag sehr ruhig geblieben. Ich denke, wir haben die Situation sehr, sehr gut gemeistert. Und ich habe mich am Ende wirklich gut gefühlt.

— Enric Mas
Rückstand im Gesamtklassement hinter Enric Mas
Sekunden
Enric Mas0
Primož Roglič78
Felix Gall99
Oscar Onley140

Pogačars Ausstieg und Ruhetag-Planung

Mas hatte das rote Trikot am Samstagabend nach einem Unfall auf der achten Etappe geerbt, an dem Pogačar beteiligt war, der einen Vorsprung von 3 Minuten und 50 Sekunden gehabt hatte, bevor er 33 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco stürzte. Pogačar erlitt einen Bruch des linken Schlüsselbeins, einen Halswirbelbruch und eine Gehirnerschütterung, bevor er in ein Krankenhaus in Barcelona verlegt wurde. Mas lehnte es am Samstag aus Respekt vor Pogačar ab, das Führungstrikot auf dem Podium zu tragen, bevor er es am Sonntag im Rennen trug. Das Vuelta-Peloton hat am Montag seinen ersten Ruhetag, bevor es am Dienstag mit der 184,7 Kilometer langen zehnten Etappe zwischen Alcaraz und Elche de la Sierra wieder in den Wettbewerb einsteigt.

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