pollar.news
Nur-Text-Ausgabe
← Zurück zu den Top-Meldungen

Von KI erstellter Text · Wie dieser Text entsteht

Wahlen · ab · akt. · 8 Quellen

Obama wirbt in Ohio und Michigan und greift Trump und Ramaswamys Werbespot an

Am Samstag, dem 24. Oktober, warb Barack Obama in Cleveland und Detroit für demokratische Kandidaten in Ohio und Michigan – vor den Midterm-Wahlen am 3. November.

Kundgebung in Cleveland, Ohio

Barack Obama hielt am Samstag, dem 24. Oktober, in Cleveland, Ohio, seine erste Kundgebung im laufenden Midterm-Wahlkampf 2026 ab, wo er den demokratischen Senatskandidaten Sherrod Brown und die Gouverneurskandidatin Amy Acton unterstützte. Er machte Präsident Donald Trump für die steigenden Lebenshaltungskosten verantwortlich, ein zentrales Wählerthema angesichts explodierender Kraftstoffpreise. Obama drängte die Wähler, schnell zu handeln, und sagte der Menge, sie solle nicht warten, da die Briefwahl in beiden Bundesstaaten bereits geöffnet sei. Brown versucht, den amtierenden republikanischen Senator Jon Husted zu verdrängen, während Acton gegen den Republikaner Vivek Ramaswamy antritt, der 2024 Präsidentschaftskandidat war. Umfragen sehen die Demokraten in beiden Rennen leicht vorn, die Ergebnisse dürften jedoch knapp ausfallen.

Obamas Wahlkampfplan und die Abstimmung am 3. November
2026-10-24, früher am Tag frühKundgebung in Cleveland, Ohio, für Sherrod Brown und Amy Acton
2026-10-24, abends abenKundgebung an der Cass Technical High School in Detroit für Abdul El-Sayed und Jocelyn Benson
28. Okt. Geplante Kundgebung in Georgia mit Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms
3. Nov. Tag der Midterm-Wahl

Angriffsspot gegen Actons Mutter

Obama kritisierte zudem einen Werbespot von Ramaswamys Kampagne, in dem Actons entfremdete Mutter ihre Tochter als Lügnerin bezeichnet. Die Ramaswamy-Kampagne hatte angekündigt, vier Millionen Dollar für die Verbreitung des Spots in dem Bundesstaat auszugeben, und sowohl Trump als auch JD Vance haben sich hinter die Entscheidung gestellt, ihn auszustrahlen. Nachdem der Spot einen Aufschrei ausgelöst hatte, darunter Kritik von einigen Republikanern, begann die Kampagne am Samstag, eine 30-Sekunden-Version auszustrahlen, statt der ursprünglichen 60 Sekunden. Actons Kampagne erklärte, sie habe bereits Gerichtsakten und zeitgenössische Medienberichte vorgelegt, die ihre Schilderung ihrer Kindheit stützten. Obama sagte, Ramaswamy habe mit der Ausstrahlung des Spots einen Mangel an Anstand gezeigt, und fügte hinzu:

Irgendwo in dir muss etwas sein, das dir sagt: Kein Amt ist es wert, sich so tief zu erniedrigen.

— Barack Obama
Länge von Ramaswamys Spot mit Actons Mutter
Sekunden
Ursprüngliche Fassung60
Gekürzte Fassung30

Kundgebung in Detroit für El-Sayed

Später am selben Tag sprach Obama vor Tausenden an der Cass Technical High School in Detroit, wo er für Abdul El-Sayed warb, den demokratischen Kandidaten für den US-Senat, sowie für Jocelyn Benson, die Gouverneurskandidatin der Partei. El-Sayed ist Arzt und ehemaliger Gesundheitsbeamter des Wayne County, der die Kongressabgeordnete Haley Stevens in einer Vorwahl im August besiegte, obwohl diese Unterstützung aus dem demokratischen Establishment und von pro-israelischen Organisationen erhielt. Obama hatte sich während dieser Vorwahl zurückgehalten, daher war der Auftritt in Detroit seine erste öffentliche Unterstützung für El-Sayed. Obama sagte, El-Sayed kämpfe „für Veränderung, für echte Veränderung“, und werde die mit dem Affordable Care Act begonnene Arbeit vollenden. El-Sayed liegt in einem knappen Rennen gegen den Republikaner Mike Rogers, und Obama verspottete zudem Verteidigungsminister Pete Hegseth dafür, dass er auf das Erscheinungsbild der US-Truppen fixiert sei.

Trumps Bilanz und der Iran-Krieg

Obama verknüpfte Trumps Bilanz sowohl mit den Lebenshaltungskosten als auch mit dem Krieg gegen den Iran, den der Präsident nach seinen Worten ohne jede Nachfrage begonnen habe. Er kritisierte Trump dafür, die Preise nicht zu senken, während der Krieg weiterging. Obama sagte, der Konflikt habe dem Iran eine Hebelposition über die Straße von Hormus verschafft, die vor Beginn der Feindseligkeiten im Februar für die Schifffahrt offen gewesen sei. Er scherzte zudem über Trumps Renovierungen des Weißen Hauses und sagte, das Gebäude sehe aus, als hätte Saddam Hussein dort eine Cheesecake Factory eröffnet. Trump gab am Samstag in Florida seine Stimme vorzeitig ab und wollte anschließend nach Georgia zu einer Kundgebung für republikanische Kandidaten reisen.

Wie es weitergeht

Obama wird am 28. Oktober in Georgia zu einer Kundgebung mit dem demokratischen Senatskandidaten Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms, der früheren Bürgermeisterin von Atlanta, erwartet. In Ohio und Michigan läuft die Briefwahl bereits, und am 3. November entscheiden die Wähler, welche Partei für den Rest von Trumps Amtszeit den Kongress kontrolliert. In Ohio werden sowohl das Senats- als auch das Gouverneursrennen als knapp erwartet, wobei Umfragen den Demokraten in beiden einen leichten Vorsprung geben.

Vollständige Version auf pollar.news lesen →

Quellen