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Sicherheit · ab · akt. · 8 Quellen

Bus stürzt nach Kollision mit Auto bei Barcelona 20 Meter ab – sieben Menschen schwer verletzt

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, ist ein Bus nach einer Kollision mit einem Auto auf der Straße BV-5114 bei Fogars de Montclús einen 20 Meter tiefen Abhang hinabgestürzt. Die katalanische Gesundheitsministerin Olga Pané hat die Zahl der Schwerverletzten auf sieben erhöht; die Feuerwehr sucht weiterhin in der Umgebung nach möglicherweise vermissten Personen.

Was geschah

Am Nachmittag des Sonntags, 25. Oktober 2026, kollidierte ein Bus auf der Straße BV-5114 bei Fogars de Montclús im Naturpark Montseny nördlich von Barcelona mit einem Auto. Nach dem Aufprall geriet der Bus über einen Abhang und stürzte etwa 20 Meter in die Tiefe, wo er auf einem steinigen Areal zum Liegen kam, das nur sehr schwer zugänglich ist. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Shuttlebus zwischen Fogars de Montclús und dem Dorf Santa Fe de Montseny mit Zwischenhalten. Die Behörden konnten nicht sagen, wie viele Menschen an Bord waren, da der Bus über 65 Sitzplätze verfügt. Die Straße war um 21.00 Uhr weiterhin zwischen den Kilometern 3 und 25, von Fogars de Montclús bis Arbúcies, gesperrt.

Opferzahlen

Die Zahl wurde im Laufe des Nachmittags und Abends mehrfach korrigiert. Europa Press meldete unter Berufung auf den Rettungsdienst SEM mindestens 20 Schwerverletzte. ANSA und Adnkronos berichteten unter Verweis auf spanische Medien von mindestens 40 bis 41 Verletzten, die Hälfte davon schwer. Spätere Berichte unter Berufung auf das SEM nannten insgesamt etwa 80 Verletzte, vier schwer und 18 mittelschwer. In der jüngsten in den Quellen vorliegenden Angabe sprach Olga Pané von sieben Schwerverletzten, 18 weniger schwer und 58 leicht Verletzten. Ein Todesfall unter noch nicht gefundenen Personen könne nicht ausgeschlossen werden, hielt sie jedoch für unwahrscheinlich.

Von Olga Pané am 25. Oktober 2026 gemeldete Verletzungsschwere
Personen
Schwer verletzt7
Weniger schwer verletzt18
Leicht verletzt58

Rettungseinsatz

Pané und der leitende Inspektor der Bombers, Santi Lleonart, äußerten sich aus dem Restaurant La Font de Cal Guardià, das als Einsatzzentrale dient. Lleonart sagte, die bisherigen Kontrollen der Feuerwehr seien oberflächlich gewesen und hätten die auf den Steinen liegende Seite des Busses noch nicht erreicht. Nach Angaben von Protecció Civil blieben mehr als 60 Feuerwehrleute über Nacht im Gebiet und suchten mit Drohnen und zu Fuß im Umkreis von 30 Metern um den Bus. Lleonart hoffte, die Lage am Montag, 26. Oktober, am Morgen bestätigen zu können. Protecció Civil und der Servei Català de Trànsit teilten mit, der Plan Procicat sei in Vorwarnstufe aktiviert worden, und bei der Notrufnummer 112 seien 25 Anrufe im Zusammenhang mit dem Unfall eingegangen. ANSA berichtete, es sei ein Sicherheitsausschuss zur Koordinierung der Rettung eingerichtet worden.

Offizielle Reaktionen

Salvador Illa, Präsident der Generalitat, erklärte in einem Beitrag auf X, er stehe in ständigem Kontakt mit den Ministerinnen Núria Parlon und Olga Pané, um die Entwicklung zu verfolgen.

Ich stehe in ständigem Kontakt mit den Ministerinnen Núria Parlon und Olga Pané, um zu erfahren, wie sich die Lage entwickelt.

— Salvador Illa

In einer weiteren, von deutschen Medien wiedergegebenen Erklärung sagte Illa, er verfolge den Unfall mit großer Sorge und danke den Rettungskräften für ihre Arbeit.

Meine volle Unterstützung gilt den Betroffenen, und ich danke den Rettungsdiensten für ihre Arbeit.

— Salvador Illa

Offene Fragen

Die Feuerwehr teilte mit, vielen Fahrgästen sei es gelungen, aus eigener Kraft wieder zur Straße hinaufzuklettern. Die Ursache der Kollision ist bislang nicht geklärt, und die Zahl der Menschen an Bord ist weiterhin unbekannt.

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Quellen